Beitrag Dezember 2011: Reinigen, schützen und pflegen von Feinsteinzeug

Fliesen aus Feinsteinzeug werden aus aufbereiteten keramischen Rohstoffen hergestellt und bei hohen Temperaturen gebrannt. Die dabei entstehenden hochdichten Oberflächen sind strapazierfähig, frostbeständig und nehmen sehr wenig Wasser auf.

Wenn Feinsteinzeug von Anfang an richtig behandelt wird, kommen die Eigenschaften voll zur Wirkung. Dann haben Sie mit den glasierten, polierten oder unpolierten Keramikfliesen über viele Jahre einen problemlosen Gebrauch und ungetrübte Freude.

Nachfolgend haben wir für Sie die drei wichtigsten Arbeitsschritte für Unterhalt und Pflege zusammengestellt. Weitere Informationen finden Sie auch im PDF-Merkblatt.

  1. Erstreinigung neuer Flächen
    Boden mit Reinigungsmittel feuchtnass wischen und mit frischem Wasser gut nachwaschen.

  2. Schutzbehandlung gegen Flecken
    Mit Wischer oder Roller die Schutzimprägnierung gleichmässig und dünn auftragen. Den Überschuss vollständig abwaschen und ca. 45 Min. trocknen lassen. Danach sollte man zwei Stunden den Boden nicht begehen und 24 Stunden vor Feuchtigkeit schützen.

  3. Regelmässige Unterhaltspflege
    Dem Wischwasser einen Schuss Pflegereiniger zugeben und den Boden nassfeucht wischen. Mit nebelfeuchtem Wischer Flüssigkeitsfilm aufnehmen. Danach trocknen lassen und nicht mehr begehen.

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Beitrag April 2011: Parkett und Raumklima

Holz ist ein hygroskopischer Werkstoff und die Holzausgleichsfeuchtigkeit richtet sich nach der Umgebungsluftfeuchte. Dies bedeutet, dass sich die Holzfeuchtigkeit dem jeweiligen Umgebungsklima anpasst und feuchter oder trockener werden kann. Für die Schweiz wird ein Normklima folgendermassen definiert: «Als übliches Raumklima im Gebrauch wird eine Raumtemperatur zwischen 15 °C und 30 °C und eine relative Luftfeuchte zwischen 30% und 70% angenommen.»

Jahreszeitlich bedingt kann sich das Holz zwischen ca. 5–6% und ca. 12–13% Feuchtegehalt verändern. Verformungen im Parkett sind dabei möglich.


Was passiert im Winter oder im Sommer?

Mit dem täglichen Lüften eines Wohnraumes wird kalte und in der Regel sehr trockene Aussenluft in das Gebäude eingelassen und es resultiert eine tiefere relative Raumluftfeuchtigkeit. Das Holz passt sich dieser tieferen Raumluftfeuchte an und trocknet aus. Im Sommer, bei wieder höheren Raumluftfeuchten, quillt das Naturprodukt Holz an, Fugen werden grösstenteils geschlossen und die Parkettelemente können sogar leichte Bombierungen aufweisen.

Empfehlungen für die Trockenwetterphase und Heizperiode:

  • Nur kurzes, intensives Lüften von Räumen
  • Falls erforderlich mittels zusätzlichen Geräten die Räume auf mind. 30% rel. Raumluftfeuchte befeuchten.


Was passiert mit kontrollierten Lüftungssystemen

Zwangsbelüftungen produzieren ebenfalls sehr trockene, oder häufig sogar wesentlich zu trockene Raumluft. Ohne Gegenmassnahme resultieren zu grosse Schwindmasse, zu starke Verformungen, Fugen und häufig auch Risse im Parkett.

Empfehlungen beim Einsatz von kontrollierten Raumbelüftungen:

  • Bereits in der Planung und Erstellung von Liegenschaften mit kontrollierter Belüftung für eine Mindestfeuchte sorgen
  • Bei Bedarf eine zusätzliche Befeuchtungsanlage vorzusehen, resp. einzubauen
  • Die Luft für die Innenräume, speziell im Winter, auf mind. 30% rel. Luftfeuchtigkeit halten
  • Luftwechselzyklen auf ein «gesundes» Minimum reduzieren
  • Die Heizung im Neubau und während der Inbetriebnahme der Anlage langsam auf die gewünschten Raumtemperaturen hochfahren,

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Beitrag Dezember 2010: Laminatreinigung

1. Vorbeugende Maßnahmen

Ein großer Teil des üblichen Schmutzeintrages kann vermieden werden, indem Schmutzfangmatten vor den Eingängen bzw. in den Eingangsbereichen angelegt und in die laufende Reinigung einbezogen werden.


2. Nach der Verlegung: Leimentfernung

Leimentfernung (nicht anwendbar bei Click-Laminaten): CC-Elatex auf Leimreste bzw. Leimschlieren aufsprühen und einige Minuten einwirken lassen. Anschließend Rückstände mit einem weißen, kratzfreien Pad bearbeiten und gelösten Leim mit saugfähigen Tüchern aufnehmen. Abschließend noch einmal mit einem in klarem Wasser ausgespülten und gut ausgewrungenem Tuch nebelfeucht nachwischen.


3. Laufende Reinigung

Für die Beseitigung der täglichen Verschmutzungen CC-Laminatreiniger im Verhältnis 1:200 mit Wasser verdünnen und den Boden mit einem Wischmopp, der in dieser Lösung ausgewaschen und gut ausgewrungen wurde, nebelfeucht wischen. Lose aufliegender Staub und Feinschmutz kann bei Bedarf mit CC-Sprühmax schnell und unkompliziert zwischendurch entfernt werden. Flecken, Absatzstriche, Malstiftfarben etc. mit CC-Elatex oder gegebenenfalls unverdünntem CC-Laminatreiniger und einem geeigneten Tuch oder kratzfreien weißen Pad beseitigen. Anschließend mit klarem Wasser nebelfeucht nachwischen, bis Schmutz- und Reinigungsmittelreste vollständig aufgenommen sind.


4. Allgemeine Hinweise

Laminatböden nie über längere Zeit feucht oder gar naß belassen, da sie im Kantenbereich Feuchtigkeit aufnehmen und dabei die Form verändern (quellen) können. Bei der Reinigung stets darauf achten, daß entweder trocken (mit Mopp, Staubsauger) oder lediglich nebelfeucht (mit gut ausgewrungenen Mopps) gewischt wird und keine "Pfützen" auf dem Boden entstehen.


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Beitrag Dezember 2008: Reinigungsanleitung versiegelte Parkett-/Holzfussböden

1. Vorbeugende Massnahmen


Ein grosser Teil des üblichen Schmutzeintrages kann vermieden werden, indem Schmutzschleusen und Sauberlaufzonen in den Eingangsbereichen angelegt und in die laufende Reinigung einbezogen werden.


2. Grundreinigung


  • Gönnen Sie Ihrem neuen Parkettboden gleich nach dem Verlegen eine gründliche Reinigung. Beispielsweise mit der CC-Parkett-Pflege.
  • Anschliessend erhält er mit Parkett-Glanz oder Parkett-Matt einen wirksamen Langzeitschutz gegen Kratzer und Flecken.

2. Laufende Reinigung


  • Parkett-Pflege im Verhältnis 1:200 mit handwarmem Wasser verdünnen
  • In dieser Lösung einen geeigneten Wischmopp auswaschen, gut auswringen und den Boden nebelfeucht wischen.
  • Fettflecken, Absatzstriche und andere festhaftende Verschmutzungen mit der unverdünnten Parkett-Pflege und einem kratzfreien weissen Pad beseitigen.
  • Den Boden anschliessend mit gut ausgewrungenen Tüchern wischen, bis Schmutz- und Reinigungsmittelreste aufgenommen sind.

3. Pflege


  • Auch die Versiegelung auf Parkettfussböden unterliegt einem natürlichen Verschleiss.
  • Deshalb sollte der Fussboden regelmässig mit Parkett-Glanz (für seidenglänzend versiegelte Böden) oder Parkett-Matt (für Böden mit mattem Decklack) behandelt werden.
  • Das Produkt wird unverdünnt in einem dünnen, gleichmässigen Film nach der gründlichen Reinigung aufgetragen.

Der Pflegezyklus orientiert sich dabei am Grad der Beanspruchung:

  • Gering beanspruchte Böden (z.B. in Wohn- und Schlafräumen, Büroräumen ohne Publikumsverkehr) je nach Bedarf etwa alle drei Monate.
  • Mittelstark beanspruchte Böden (z.B. in Korridoren, auf Treppen, in Büroräumen mit Publikumsverkehr) je nach Bedarf etwa alle 2-3 Wochen, stärker beanspruchte Bereiche auch häufiger.
  • Stark beanspruchte Böden (z.B. in Gaststätten, Ladengeschäften, Kaufhäusern, Schulen und bei Tanzflächen) wöchentlich, besonders stark beanspruchte Bereiche auch häufiger.

6. Allgemeine Hinweise


  • Parkettböden nie über längere Zeit feucht oder gar nass belassen, da sie Wasser aufnehmen und dabei seine Form verändern oder vergrauen können.
  • Neuverlegte Parkettfussböden in den ersten 1-2 Wochen nur trocken reinigen.
  • Möbelfüsse mit Filzgleitern versehen und schwere Einrichtungsgegenstände vorsichtig einbringen.
  • Farbige Produkte (z.B. Haarfärbemittel, Wunddesinfektionsmittel) sowie Weichmacherwanderungen (z.B. aus Gummi) können zur irreversiblen Verfärbung der Siegelschicht führen.
  • Parkett reagiert wie alle Holzbauteile auf die umgebende Luftfeuchte und passt sich dieser mit einer Änderung der Holzfeuchte an. Achten Sie deshalb darauf, dass sich die relative Luftfeuchte in den mit Parkett belegten Räumlichkeiten ganzjährig zwischen 50 und 60 % bei ca. 20°C bewegt.
  • Wenn die Versiegelung des Parkettbodens durch die Nutzung schadhaft geworden ist, muss abgeschliffen und neu versiegelt werden

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